Sonntag, 22. August 2010

A LITTLE SALUTE (and a short intermission)


Um bei allem pseudojournalistischen Eifer auch einmal etwas völlig anderes loszuwerden: 
Wann immer ich unter der Hotelzimmerdusche mit der 25cm-Brause stehe und mir mit dem Aromatherapie-Eukalyptus-Lemongrass-Shampoo das Haar einschäume, um es im Anschluss mit einem dazu passenden Conditioner zu pflegen, der mein Haar so weich macht wie den Flaum auf dem Popo eines Säuglings und dabei doch so voluminös und elastisch wie Diana Ross' Afro zu Supreme-Zeiten – wann immer ich in der kleinen Sportsbar sitze, 5min. die Straße hoch, kurz vor der Townhall und etwas anderes von der Menükarte probiere, während ein frisch gezapftes Guiness meine Kehle hinabrinnt – wann immer ich elektronische Post von Euch und buchstäblich von allen fünf Kontinenten bekomme – wann immer ich für ein Päckchen Zigaretten so viel ausgebe, wie ich in der kleinen Sportsbar für eine komplette  Mahlzeit (inkl. Bier) bezahle – wann immer ich ein Glas australischen Rotweins trinke (endlich auch einmal im Erzeugerland) – wann immer ich kein australisches Bier trinke (Freunde, ich bleibe lieber beim Aussie-Rotwein) wann immer ich eine für mich neue Kleinigkeit entdecke – wann immer ich also in den australischen Himmel blinzele, egal ob nun tags oder nachts, dann seufze ich von ganz tief unten, ähnlich wie Freund Flo nach einem opulenten Mahl und sage leise zu mir selbst: "Alter Knabe, es könnte Dir bestimmt wesentlich schlechter gehen, aber wirklich kaum noch viel besser!"
Ich glaube, das war einfach mal fällig.

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